Mittwoch, 24. März 2010

Jäger haben jährlich 11.000 Katzen auf dem Gewissen - allein in NRW

Entfernt sich eine Katze weiter als 200 Meter vom Haus, dann ist sie des Todes - eines legalen Todes. Denn dann darf sie von jedem Jäger abgeschossen werden, so will es das Jagdrecht. 11.000 Katzen und 128 Hunde sind allein im Jagdjahr 2008/2009 in NRW abgeschossen worden. Das belegt eine Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Johannes Remmel. Medien wie die Rheinische Post haben bereits darüber berichtet. Soweit die dürren Zahlen. Hinter den Meldungen tobt ein Krieg der Tierschützer gegen die Jäger. Vor allem soll eine Änderung des Jagdrechtes erlaubt werden, auf dass sich die Jäger berufen. Berichtet hat auch die Sendung WESTPOL des WDR
Hier wird der Fall eines Katers geschildert, der angeschossen liegengelassen wurde und zwei Tage lang elend krepierte, bevor er erlöst werden konnte. Ein Einzelfall? Wohl kaum. Und das alles nur, weil immer und immer wieder zu lesen und zu hören ist, dass Katzen das Wild gefährden. Ein ebenso dummes wie unbewiesenes Vorurteil, dem namhafte Biologen widersprechen - und selbst Jäger, wie im Film zu sehen. Es wird noch ein langer Weg sein, bis das Gesetz geändert wird: Packen wir es an und sagen wir unsere Meinung.   

Dienstag, 23. März 2010

Jährlich weit über 500.000 Füchse sinnlos getötet?

"Wissenschaftliche Studien belegen, dass die von Jägern bevorzugte Argumentation in Bezug auf den Fuchsbandwurm nicht im Mindesten berechtigt ist." Das sagt Gisela Mutke, Kreisvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) Baden-Baden.
Eine geschürte Angst vor dem Fuchsbandwurm greife in Teilen der Bevölkerung immer wieder um sich, so die ödp-Kreisvorsitzende. Kaum Beachtung fänden hingegen fachkundige Experten, die maßlose Übertreibungen anprangern und Entwarnung geben: "Das Risiko, sich zu infizieren, ist verschwindend gering", erkläre beispielsweise Steffen G. Fleischhauer, Spezialist für essbare Wildpflanzen und Dozent an den Hochschulen Weihenstephan und Zürich.
Zudem hätten erst kürzlich Wissenschaftler der Technischen Universität München nachgewiesen, dass durch konsequentes Auslegen von Entwurmungsködern selbst die Infektionsrate von Füchsen mit dem Fuchsbandwurm innerhalb weniger Jahre von derzeit etwa 50 % auf unter 3 % sinken würde, so Mutke, die sich dafür einsetzt, dass das vorbildhafte Fuchsbandwurmprojekt der Gemeinde Grünwald Breitenwirkung entfalten kann. Das Projekt führte nämlich dazu, dass die Füchse dort völlig vom Fuchsbandwurm befreit wurden.
Die Jägerschaft enthalte Ergebnisse wissenschaftlicher Studien über das tatsächliche Ausmaß der Krankheit der Öffentlichkeit vor. Gleichzeitig locke sogar der Freistaat Sachsen fast trotzig seine Hobby- und Freizeitjäger mit einem 20 Euro-Schein für jeden, der einen Fuchs erlegt und zum Nachweis ein Paar Fuchsohren abliefert. "Was dort geschieht, ist für mich überhaupt nicht mehr nachvollziehbar", empört sich die ödp-Kreisvorsitzende, die aber auch die Entwicklung in der eigenen Region mit Skepsis betrachtet.
Scheinbar bereite das Jagen und Töten den Jägern sehr viel Freude, wohingegen das Auslegen präparierter Köder gegen den Fuchsbandwurm eher eine lästige Tätigkeit sein könnte. Allerdings hätte sich schon bei der Tollwut gezeigt, dass einzig und allein durch umfangreiche Impfaktionen mit Ködern bei Füchsen ein entscheidender Erfolg erzielt werden konnte. Dessen ungeachtet musste von Jägern nach dem Wegfall des alten Feindbilds Tollwut folglich dringend ein neues geschaffen werden, um den Abschuss derjenigen Tierart uneingeschränkt weiter betreiben zu können, die als Konkurrent in der Jagd auf das sogenannte Niederwild, die Rebhühner oder Fasanen, ausgeschaltet werden sollte. So wundere es nicht, dass die Freizeitjäger es vorzögen, weiterhin der Fuchsjagd nachzugehen, statt aus den positiven Erfahrungen der Impfaktion zu lernen und nunmehr Köder gegen den Fuchsbandwurm auszulegen, folgert die ödp-Politikerin.
Gisela Mutke abschließend zu der Thematik: "So lange Internetforen ein Foto, welches einen Fuchs beim Aufprall des Hagels an Schrotpatronen auf seinen Körper zeigt, als besonders gelungen preisen und in anderen Bildern schwangere Fuchsmütter mit ihren aus dem Leib gerissenen Föten inszeniert werden, so lange ist etwas falsch in unserer Gesellschaft. Allgemeine Missstände in der Jagd, aber im speziellen auch die der Fuchsjagd, müssen endlich thematisiert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden".

Quelle:
Initiative zur Abschaffung der Jagd
www.abschaffung-der-jagd.de
www.zwangsbejagung-ade.de

Kein Ei aus Quälerei - auch nicht gefärbt



Zurzeit leuchten sie wieder in allen Supermarktregalen: Gefärbte Ostereier. So schön bunt die auch sein mögen, stammen sie doch oft aus tierquälerischer Haltung. Denn die Farbe verdeckt oft die fehlende Kennzeichnung. Achten Sie darauf, ob auf der Verpackung die Herkunft oder die Haltung deklariert wird. Wenn nicht, dann fragen Sie doch einfach nach...Wir Verbraucher haben es in der Hand....ob wir etwa Eier aus "Kleingruppenhaltung" wollen. Dazu demnächst mehr...

Mittwoch, 17. Februar 2010

Immer mehr Städte planen Kastrationsverordnung

Es scheint so etwas wie einen Dominoeffekt zu geben: Nach Paderborn und Düsseldorf planen offenbar immer mehr Städte eine Kastrationspflicht für freilebende Katzen per Verordnung, weil sie damit die ungehinderte Vermehrung stoppen wollen. Wie Aninal Health online soeben meldet, arbeitet die Stadt Delmenhorst an einer Vorlage. Ähnliches ist aus Aachen bekannt.

Dienstag, 9. Februar 2010

PETA-Aufruf zum Heimtierschutzgesetz

In Deutschland lebende so genannte Haustiere werden kaum durch Gesetze geschützt – sie befinden sich quasi in einem „rechtsfreien Raum“. Zu ihrem Schutz dienen derzeit größtenteils Richtlinien, aber keine spezifischen Gesetze. Deshalb fordert PETA Deutschland e.V. die Bundesregierung auf, ein Heimtierschutzgesetz zu erlassen.

Bitte unterstütze auch du PETA Deutschlands Kampagne! Millionen von „Heimtieren“ leiden unsäglich in der Tierhandelsindustrie und in Privathaushalten. Ihre Haltung entspricht in vielen Fällen nicht annähernd ihren Bedürfnissen, doch um gegen solche Umstände vorzugehen, fehlt oftmals die rechtliche Grundlage.
Klicke einfach auf den untenstehenden Link und schließe dich all den mitfühlenden und tierfreundlichen Menschen an, die sich für Tiere stark machen.


http://action.peta.de/ea-campaign/clientcampaign.do?ea.client.id=44&ea.campaign.id=5538

Sonntag, 17. Januar 2010

FDP gegen Kastrationsverordnung in Düsseldorf

ACHTUNG:  Dies ist ein Kommentar, der ausdrücklich eine persönliche Meinung enthält

Die tägliche Lokalzeit aus Düsseldorf hat das Thema Kastrationsverordnung zum Thema gemacht. In einem Filmbeitrag hat der WDR darüber berichtet und Stimmen von Politikern und Bürgern eingefangen. Besonders erschreckend: Die Stellungnahme von Marie-Agnes Strack-Zimmermann, FDP. Die  Dame leugnet schlichtweg, dass Düsseldorf ein Katzenproblem hat. Soviel Unkenntnis verschlägt denjenigen, die  - pardon -  die "Drecksarbeit" machen müssen, dann doch die Sprache. Wie oft mag die Dame wohl nachts, an den Wochenden, im Regen, bei Eiseskälte draußen gewartet haben, dass ihr ein verletztes, krankes, unkastriertes Tier in die Falle gegangen ist, dass ohne menschliche Hilfe elendiglich krepiert wäre. Wie oft hat sie wohl gefüttert, versorgt, gewartet, horrende Tierarztkosten bezahlt und mitgelitten, wenn sich ein Tier wegen  menschlicher Dummheit und Grausamkeit gequält hat? Hat sich denn die Dame schon mal mit Tierärzten, Tierschützern, Biologen unterhalten, oder wie kommt sie zu ihrem Wissen? Wenn Frau Strack-Zimmermann alle ihre Entscheidungen aufgrund solch profunder Recherchen trifft, wie offenbar im vorliegenden Fall, dann armes Düsseldorf, Du tust mir leid..


Die Aktionsgemeinschaft für Tiere stellt allen Tierschutzorganisationen ein juristisches Gutachen zur Verfügung, aus dem hervorgeht, dass die Kommunen verpflichtet sind, einem ungehinderten Wachstum des Katzenbestandes entgegen zu wirken. Daraus geht auch hervor, dass die Städte dem freiwilligen, ehrenamtlichen Engagement ihrer Bürger viel Geld verdanken.

Und noch eines, Frau Strack-Zimmernann: Tierschützer sind mündige Bürger und Wähler.  Sie sind sehr wohl in der Lage, zu beurteilen, wer wirklich ihre Interessen vertritt.

Samstag, 16. Januar 2010

Demo "Natur ohne Jagd"

GANZ WICHTIGER TERMIN !!!

"Wie jedes Jahr findet im Februar in Dortmund wieder einmal die größte europäische Jagdmesse statt. Diese Veranstaltung darf nicht ohne öffentlichen Protest engagierter Tier- und Naturschützer/innen bleiben! Bei dieser Veranstaltung bucht die deutsche Jägerschaft unter anderem auch Jagdreisen, bei denen unzählige Tiere weltweit der Tötungslust der Jägerschaft zum Opfer fallen - darunter auch stark gefährdete Tierarten. Obwohl sich die deutschen Jäger als Naturschützer ausgeben, töten sie Eisbären, Flusspferde, Zebras oder sogar Erdmännchen - sie legen auf alles an, was ihnen vor die Flinte kommt. In Deutschland liegen jährlich über 5 Millionen Wildtiere in dieser Blutspur! Aus diesen Gründen veranstaltet der Verein Natur ohne Jagd, wie schon im letzten Jahr, eine Demonstration mit Abschlusskundgebung in der Dortmunder Innenstadt. Beginn der Demonstration ist am Samstag, dem 6. Februar 2010 um 12 Uhr gegenüber dem Hauptbahnhof Dortmund. Die Abschlusskundgebung ist um ca. 13.00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz. Nur unser öffentlicher Protest kann auf diese Missstände in der Natur aufmerksam machen und dazu beitragen, dass die Jäger nicht als Naturfreunde, sondern als Naturfrevler wahrgenomen werden. Wir müssen diese Demonstration unterstützen, damit den Jägern klar wird, dass wir sie nicht mehr in unserer Natur haben wollen!

Kurt Eicher
Anmeldung zur Demo: info@natur-ohne-jagd.de

Es ist wichtig, daß wir zahlreich erscheinen, damit wir in der Öffentlichkeit endlich ein besseres Bewußtsein schaffen, für die Tatsache, daß nur noch eine verschwindende Minderheit der Bürger sich für die Jagd ausspricht.